Wie informieren die Mobilfunkbetreiber die Öffentlichkeit über geplante Maßnahmen zum Aus- und Aufbau ihrer Mobilfunknetze?

Im Jahr 2001 haben die deutschen Mobilfunknetzbetreiber zusammen mit den kommunalen Spitzenverbänden – dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund – eine Vereinbarung getroffen, die den Informationsaustausch und die Beteiligung der Kommunen beim Ausbau der Mobilfunknetze vorsieht. In einer Selbstverpflichtung gegenüber der Bundesregierung haben die Mobilfunknetzbetreiber diese Zusagen bekräftigt und um weitere Maßnahmen zur Verbraucherinformation und Forschungsförderung ergänzt. Ziel ist es, neue Standorte für Mobilfunksendemasten im gesellschaftlichen Konsens aufzubauen.

Zur Verbesserung der Information der Bevölkerung und der Transparenz bei der Festlegung von Standorten für Mobilfunkantennen stimmen die Mobilfunkunternehmen ihre Netzausbauplanung mit den Kommunen ab. Die Bundesnetzagentur hat eine Standortdatenbank eingerichtet, aus der die Kommunen alle für ihre Entscheidungen relevanten Informationen abrufen können.
 
Um die Transparenz und Handhabbarkeit der vereinbarten Verfahrensabläufe bei Auf- und Ausbau der Mobilfunknetze weiter zu verbessern, passen die Mobilfunknetzbetreiber ihre Informationsarbeit insbesondere gegenüber kleineren Gemeinden kontinuierlich den sich wandelnden Bedingungen an.