Elektrogeräte werden immer kürzer genutzt

Eine neue Studie des Öko-Institut e.V. und der Universität Bonn im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) belegt, dass die meisten elektronischen Geräte immer kürzer genutzt werden. Insbesondere Handys werden häufig ersetzt, obwohl sie noch gut funktionieren.

Stand: März 2016

Die Natur im Blick: Handyproduktion unter Umweltaspekten

Der Fertigungsprozess von Mobiltelefonen ist sehr aufwändig und belastet die Umwelt. Inzwischen gibt es immer mehr Initiativen, die sich für eine umweltfreundliche Produktion von Handys und Smartphones einsetzen.

Stand: Januar 2015

Warum abgeben? Gründe für die Entsorgung alter Handys

Hochrechnungen des Branchenverbands BITKOM zufolge bewahren die Deutschen rund 106 Millionen Althandys ungenutzt zu Hause auf. Mit dem alten Handy landen zahlreiche Rohstoffe in der Schublade. Durch fach- und umweltgerechtes Handyrecycling kann ein Teil dieser Rohstoffe zurückgewonnen und zur Herstellung neuer Produkte verwendet werden. Dadurch wird die Umwelt entlastet.

Stand: August 2015

Lebenszyklus eines Handys und ökologischer Rucksack

Befragungen zeigen, dass die Geräte in Deutschland im Durchschnitt nach nur 18 bis 24 Monaten wieder ausgetauscht werden (Quelle: Rohstoff-Expedition, BMBF 2012). Dieser schnelle Wechsel wirkt sich negativ auf die Umwelt aus. Denn im Lebenszyklus eines jeden Mobiltelefons – also bei der Herstellung, der Nutzung und der Entsorgung – werden viele wertvolle Ressourcen verbraucht.

Stand: November 2015

Rohstoffe im Handy – die inneren Werte zählen

60 verschiedene Stoffe werden für die Handyproduktion benötigt, darunter allein rund 30 Metalle. Damit diese Stoffe für die Herstellung verwendet werden können, müssen sie zunächst abgebaut und anschließend transportiert und weiterverarbeitet werden. Die Herstellung von Handys ist sehr aufwändig und führt zu Umweltbelastungen.

Stand: November 2015

Rohstoffgewinnung – ressourcenintensiv und konfliktreich

Die Rohstoffgewinnung ist die Startphase im Lebenszyklus eines Handys. Die benötigten Metalle stammen aus verschiedenen Teilen der Erde, schwerpunktmäßig aus Entwicklungs- oder Schwellenländern wie Südafrika, der Demokratischen Republik Kongo oder China.

Stand: Januar 2015

Produktion - Herausforderungen für den Arbeits- und Umweltschutz

Nach der Gewinnung werden die Rohstoffe zu zentralen Anlagen transportiert und dort aufbereitet. Die Produktionsphase umfasst somit alle Prozesse, in denen die einzelnen Bestandteile eines Mobiltelefons gefertigt werden. Dabei ist insbesondere die Produktion von Chips und Leiterplatten ein aufwändiger und energieintensiver Prozess, bei dem umweltgefährdende Abfallprodukte entstehen.

Stand: Januar 2015

Kurze Innovationszyklen beeinflussen die Nutzungsdauer von Handys

Wie lange werden Handys und Smartphones bundesweit genutzt? Aktuellen Befragungen zufolge hat ein Mobiltelefon bei deutschen Verbrauchern nach durchschnittlich 1,5 bis 2 Jahren ausgedient. Dabei können Handys technisch gesehen mehrere Jahre lang verwendet werden. Der Grund für die kurze Nutzung liegt unter anderem in den gängigen Mobilfunkverträgen, die einen Geräteaustausch nach 2 Jahren beinhalten.

Stand: Januar 2015

Das Handy nachhaltig nutzen

Schon bei Kauf des Mobiltelefons auf ökologische Aspekte achten, Universal-Ladegeräte verwenden, das Mobiltelefon möglichst lange nutzen - für Verbraucher gibt es viele Möglichkeiten, das eigene Handy mit Umweltbewusstsein zu nutzen.

Stand: Dezember 2015

Entsorgung alter Handys – Rechtsrahmen und Möglichkeiten

Für Konsumenten, die ihr gebrauchtes Handy nicht verschenken oder verkaufen wollen, gibt es verschiedene Wege, ihr altes Mobiltelefon zu entsorgen. Sie können es im Rahmen von Sammelaktionen spenden, bei Mobilfunknetzbetreibern und Herstellern abgeben oder bei kommunalen Sammelstellen entsorgen lassen.

Stand: Juli 2015