Technik

Wie ist ein Mobilfunknetz aufgebaut? Welche Technologien gibt es? Neue Anwendungen und das veränderte Nutzungsverhalten sorgen für eine hohe Dynamik. Fakten rund um die Technik, die Netzplanung und den Netzaufbau finden sie hier.

Aktuelles aus dem Bereich Technik

Mobilfunkantennen besitzen eine ausgeprägte Richtcharakteristik, d. h. die elektromagnetischen Wellen werden vorzugsweise in eine bestimmte Richtung ausgesendet. Vergleichen kann man dies mit dem Lichtkegel eines Autoscheinwerfers: Befindet man sich außerhalb dieses Kegels oder entfernt man sich von der Lichtquelle, so nimmt die Intensität rasch ab.
Die Störbeeinflussung elektrotechnischer Geräte wird durch Normen und Gesetze zur Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) geregelt. Wenn ein Gerät die dort festgelegten Störfestigkeitsgrenzwerte einhält, wird es nicht durch Aussendungen von Mobilfunkbasisstationen beeinflusst; denn Mobilfunkantennen arbeiten nur mit geringen Sendeleistungen und die Intensität der ausgesendeten elektromagnetischen Felder nimmt mit zunehmender Entfernung sehr schnell ab.
Wenn Mobiltelefone in unmittelbarer Nähe von hochempfindlichen elektronischen Geräten (z. B. lebenserhaltende Medizingeräte, Flugzeugelektronik) senden, sind Störungen nicht völlig auszuschließen. Untersuchungen haben ergeben, dass in der Regel moderne Medizingeräte und Flugzeugelektronik ausreichend störfest gegenüber Handy-Feldern sind, sodass auch immer mehr Fluglinien und Krankenhäuser dazu übergehen, die Nutzung von Handys zu erlauben.
Die gesetzlich festgelegten Grenzwerte gelten für alle Bevölkerungsgruppen und berücksichtigen daher selbstverständlich auch die Wirkungen von elektromagnetischen Feldern auf Kinder sowie ältere und kranke Mitbürger. Ein besonderer Schutz ist daher nicht erforderlich.
Für die Messung elektromagnetischer Felder unterschiedlicher Frequenzen und Intensitäten sind spezielle Messgeräte mit geeigneten Sonden (= Empfangsantennen) erforderlich. Die grundlegenden Messverfahren sind in der deutschen Norm DIN VDE 0848 Teil 1 dargestellt.
Die gemeinsame Nutzung eines Standortes wird vielfach praktiziert, insbesondere bei Maststandorten. Denn aufgrund der begrenzten Anzahl der infrage kommenden Standorte, der möglichst geringen Beeinflussung des Orts- und Landschaftsbildes und nicht zuletzt der Kosten haben die Betreiber ein Interesse an der gemeinsamen Nutzung von Standorten.
Elektrosmog ist ein Kunstwort, das aus den beiden Begriffen „Elektromagnetische Felder“ und „Smog“ (aus englisch „smoke“ = Rauch und „fog“ = Nebel) gebildet wurde. Der Begriff „Smog“ kennzeichnete ursprünglich die unerwünschte Konzentration von städtischen Abgasen.
Die Sendeleistung von Handys ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Maximal dürfen sie mit 2 Watt senden. Die automatische Regelung der Sendeleistung bewirkt, dass die durchschnittliche Sendeleistung deutlich niedriger liegt.
In allen elektrischen Geräten, die mit einer Batterie oder einem Akku betrieben werden, wird ein Teil der Energie in Wärme umgewandelt. Die Erwärmung des Geräts ist unbedenklich und hat keine Auswirkungen auf die Gesundheit.
Mithilfe des SAR-Messverfahrens wird überprüft, ob die Handys den zulässigen Wert einhalten. Das Messverfahren ist in der Europäischen Norm EN 50361 festgelegt. Sämtliche heute auf dem Markt erhältlichen Handys müssen diese Vorschrift einhalten.