Wie sind Funkzellen und Mobilfunknetze beschaffen?

Mobilfunknetze sind die Grundlage der mobilen Kommunikation. Sie bilden gewissermaßen die Basisinfrastruktur, die das Telefonieren mit dem Handy ermöglicht. Die Mobilfunkbetreiber haben die Netze inzwischen so gut ausgebaut, dass Bürger die Mobilfunktechnik nahezu überall in Deutschland nutzen können. Heute sind eine hohe Qualität der Sprach- und Datenübermittlung sowie erweiterte Übertragungskapazitäten zum Standard geworden.

Stand: Dezember 2015

Welche Sicherheits­maßnahmen gibt es beim Mobilfunk?

Immer wieder wird die Frage gestellt, ob Mobilfunkwellen gesundheitsschädlich sind oder nicht. Die Suche nach möglichen gesundheitlichen Risiken des Mobilfunks wird seit Jahrzehnten intensiv betrieben. Bisher gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis möglicher Schädigung der Gesundheit oder des Wohlbefindens durch Funkwellen in einer Intensität, wie der Mobilfunk sie nutzt.

Stand: Dezember 2015

Welche Bedeutung haben Funkwellen bei der Informationsübertragung?

Funkwellen bilden die entscheidende technische Grundlage für mobiles Telefonieren. Sie dienen gewissermaßen als Fortbewegungsmittel, das die Informationen mit Lichtgeschwindigkeit transportiert. Die Gesprächs- oder Datensignale werden dafür digitalisiert und in hochfrequente elektromagnetische Felder umgewandelt.

Stand: Dezember 2015

Wie funktionieren Mobilfunksendeanlagen?

Mobilfunksendeanlagen – die sogenannten Basisstationen – sind die Knotenpunkte der Mobilfunknetze. Jede Basisstation versorgt ein eng begrenztes Gebiet – die Funkzelle – mit Empfang. Die drei Netzbetreiber, die für Deutschland jeweils entsprechende Mobilfunklizenzen erworben haben, betreiben derzeit über 124.000 Mobilfunkbasisstationen. Damit versorgen sie knapp113 Millionen Mobilfunkteilnehmer im gesamten Bundesgebiet.

Stand: Dezember 2015

Was versteht man unter dem Mobilfunkstandard UMTS?

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) ist das Übertragungsverfahren für den Mobilfunk der dritten Generation (3G). Es wurde 2003 in Deutschland kommerziell eingeführt. UMTS schuf die technischen Voraussetzungen für die schnelle Übermittlung großer Datenmengen. Damit ermöglichte diese Technik vielfältige multimediale Anwendungen wie das Abspielen und Verbreiten von Musik und Videos per Handy oder das Surfen im Internet mit Smartphone oder Tablet-PC auch unterwegs.

Stand: Dezember 2015

Was verbirgt sich hinter dem Mobilfunkstandard GPRS?

Die Abkürzungen GPRS und EDGE stehen für Mobilfunktechnologien, mit denen die GSM-Mobilfunknetze in der Übergangsphase zur dritten Mobilfunkgeneration UMTS für die mobile Datenübertragung ausgebaut wurden. Sie stellen also keine neuen Mobilfunkstandards, sondern Erweiterungen von GSM dar.

Stand: November 2015

Wie funktioniert der GSM-Mobilfunkstandard?

Die Struktur der Funksignale und der Ablauf des Datenaustausches in den GSM-Netzen (Global System for Mobile Communications) ist weltweit festgelegt. Die Einhaltung dieses Standards garantiert, dass Netztechnik und Mobiltelefone überall zusammenpassen und sich verstehen. Auf diese Weise ist es möglich, dass der Kunde eines deutschen Netzanbieters mit seinem Handy problemlos auch vom Ausland aus nach Hause telefonieren kann.

Stand: November 2015