Technik

Wie ist ein Mobilfunknetz aufgebaut? Welche Technologien gibt es? Neue Anwendungen und das veränderte Nutzungsverhalten sorgen für eine hohe Dynamik. Fakten rund um die Technik, die Netzplanung und den Netzaufbau finden sie hier.

Aktuelles aus dem Bereich Technik

Die Bundesnetzagentur hat Anfang 2018 ihre Statistik der Funkanlagenstandorte in Deutschland aktualisiert: Zum Stichtag waren 88.832 Standorte gemeldet, davon 74.280 mit Mobilfunksendern. Im Januar 2017 zählte die Bundesnetzagentur 74.155 Standorte mit Mobilfunksendern.

27 Prozent der Nutzer von Computern und Smartphones verdecken ihre Kamera, das hat jetzt eine Studie des Digitalverbandes Bitkom herausgefunden. Versteckte Beobachter in den eigenen vier Wänden zu haben, diese Sorge beunruhigt viele Menschen.

Eine aktuelle Auswertung der Bundesnetzagentur zeigt die Mitnutzungsquote bei Mobilfunkstandorten: 27 Prozent aller Mobilfunkstandorte sind mit einer Mobilfunkanlage ausgestattet, 18 Prozent mit zwei Mobilfunkanlagen.

Die Mobilfunknetzbetreiber sind aus Wettbewerbsgründen gesetzlich verpflichtet, jeweils eigene Mobilfunknetze zu errichten. Dadurch kann es erforderlich werden, dass auch in einem Gebiet, in dem schon Mobilfunknetze vorhanden sind, weitere Antennen benötigt werden. Darüber hinaus muss bei steigendem Gesprächsaufkommen oder bei steigender Nachfrage nach Datendiensten (z. B. der mobile Zugang zum Internet) innerhalb eines Netzes die Kapazität erhöht werden. Auch dies erfordert die Errichtung weiterer Mobilfunkantennen.
„Nach dem Stand der Wissenschaft auf nationaler und internationaler Ebene gibt es zwar Hinweise auf biologische Wirkungen, aber keine Nachweise, dass hochfrequente elektromagnetische Felder – die Grundlage der Funktionsweise der DECT-Telefone – gesundheitliche Risiken verursachen.
LTE-Netze arbeiten unter anderem auch mit Funkbandbreiten im Frequenzbereich um 790 - 862 MHz (LTE 800). In den Frequenzteilbereichen 790 MHz - 814 MHz und 838 MHz - 862 MHz kann es dabei vorübergehend zu Überschneidungen mit drahtlosen Übertragungstechniken wie Funkmikrofonen, die in Schulen, Theatern oder anderen Einrichtungen betrieben werden, kommen. Die Genehmigung zur Nutzung dieser Frequenzen läuft erst zum 31. Dezember 2015 aus.
Zum Austausch von Informationen zwischen Handys und Basisstationen nutzt die moderne Mobilfunktechnik elektromagnetische Felder. Sie übermitteln Sprache und Daten. Zum Transport dieser Informationen sind dem Mobilfunk bestimmte Frequenzbereiche zugewiesen.
LTE bringt den Netzbetreibern einen großen Kapazitätszuwachs. Damit können sie der wachsenden Kundennachfrage nach mobilen Datenanwendungen gerecht werden und eine größere Zahl von Nutzern mit mobilen Breitbandzugängen versorgen.
LTE beschreibt einen neuen Mobilfunkstandard, der gegenüber GSM und UMTS leistungsfähiger ist. Die "Digitale Dividende" steht für einen Frequenzbereich mit größeren Reichweiten des Funksignals, der nach der Umstellung auf digitalen Rundfunk für mobile Funktechniken wie LTE zur Verfügung steht.
Die typischen Einsatzbereiche werden denen heutiger Mobilfunknutzung ähneln: Telefonie mit dem Telefon am Ohr oder mit Headset sowie Datenübertragung mit vom Körper abgesetzten Geräten wie z. B. USB-Sticks am PC oder Laptop.