Fragen & Antworten

Hier finden Sie Fragen und Antworten zu folgenden Themen:

Sind Handyverbote an Tankstellen sinnvoll?

Durch die statische Aufladung der meist aus Kunststoff bestehenden Handyschalen könnten bei Berührung mit Metallteilen Funken entstehen, sodass brennbare Gemische oder Dämpfe entzündet werden könnten. Ebenso könnte beim Herunterfallen eines Handys der Akku herausspringen, wobei ein Funke entsteht.

Stand: Oktober 2012

Welche Sicherheitsstandards gelten für Handys?

Handys müssen in Deutschland und Europa den SAR-Grenzwert gemäß der Europäischen Norm EN 50361 einhalten, der mit den Empfehlungen der Internationalen Kommission zum Schutz vor nicht ionisierenden Strahlen (ICNIRP) übereinstimmt. Dieser SAR-Grenzwert beträgt 2 Watt pro Kilogramm (gemittelt über 10 Gramm Körpergewebe).

Stand: März 2015

Nach welchen Kriterien werden die Standorte für Mobilfunkantennen ausgewählt?

<--break- />Mobilfunkantennen werden dort errichtet, wo noch Lücken im Funknetz vorhanden sind oder wo z. B. wegen gestiegener Nachfrage die Versorgungsqualität verbessert werden muss. Zunächst wird jeder potenzielle Standort für eine Mobilfunkantenne auf seine funktechnische Eignung überprüft.

Stand: Dezember 2015

Warum werden auch in Wohngebieten Mobilfunkantennen aufgestellt?

Mobilfunkantennen müssen dort errichtet werden, wo Menschen telefonieren und mobile Datendienste nutzen wollen – also auch in Wohngebieten. Nur wenn die Basisstationen in der Nähe der Nutzer stehen, kann die Sendeleistung optimal geregelt werden.

Stand: März 2015

Was sind elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder?

Elektrische Ladungen üben Kräfte aufeinander aus. Zwischen geladenen Körpern baut sich ein elektrisches Kraftfeld auf, das in der Einheit „Volt pro Meter“ (V/m) angegeben wird. Ursache von Magnetfeldern sind bewegte elektrische Ladungen. Die magnetische Feldstärke wird in „Ampere pro Meter“ (A/m) gemessen. Oft wird statt dieser Größe die sogenannte magnetische Flussdichte in der Einheit Tesla (T) angegeben.

Stand: Oktober 2012

Wie breiten sich Funkwellen aus?

Wie alle elektromagnetischen Wellen breiten sich auch Mobilfunkwellen mit Lichtgeschwindigkeit aus. Im Sender wird ein Sprach- oder Datensignal in ein hochfrequentes Signal umgesetzt und über eine Antenne als Funkwelle ausgesendet. Im Empfänger wird in umgekehrter Richtung die ankommende Funkwelle über eine Antenne aufgenommen, verstärkt und in das ursprüngliche Ausgangssignal zurückverwandelt.

Stand: Oktober 2012

Wie und mit welcher Leistung senden Mobilfunkantennen?

Mobilfunkantennen besitzen eine ausgeprägte Richtcharakteristik, d. h. die elektromagnetischen Wellen werden vorzugsweise in eine bestimmte Richtung ausgesendet. Vergleichen kann man dies mit dem Lichtkegel eines Autoscheinwerfers: Befindet man sich außerhalb dieses Kegels oder entfernt man sich von der Lichtquelle, so nimmt die Intensität rasch ab.

Stand: November 2012

Kann eine Mobilfunkantenne in der Nähe einer Arztpraxis die diagnostischen Apparate beeinflussen oder PC und Fernseher stören?

Die Störbeeinflussung elektrotechnischer Geräte wird durch Normen und Gesetze zur Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) geregelt. Wenn ein Gerät die dort festgelegten Störfestigkeitsgrenzwerte einhält, wird es nicht durch Aussendungen von Mobilfunkbasisstationen beeinflusst; denn Mobilfunkantennen arbeiten nur mit geringen Sendeleistungen und die Intensität der ausgesendeten elektromagnetischen Felder nimmt mit zunehmender Entfernung sehr schnell ab.

Stand: Oktober 2012

Darf man in Krankenhäusern und Flugzeugen telefonieren?

Wenn Mobiltelefone in unmittelbarer Nähe von hochempfindlichen elektronischen Geräten (z. B. lebenserhaltende Medizingeräte, Flugzeugelektronik) senden, sind Störungen nicht völlig auszuschließen. Untersuchungen haben ergeben, dass in der Regel moderne Medizingeräte und Flugzeugelektronik ausreichend störfest gegenüber Handy-Feldern sind, sodass auch immer mehr Fluglinien und Krankenhäuser dazu übergehen, die Nutzung von Handys zu erlauben.

Stand: Oktober 2012

Sollten Kindergärten und Schulen oder andere vergleichbare Einrichtungen vor elektromagnetischen Feldern geschützt werden?

Die gesetzlich festgelegten Grenzwerte gelten für alle Bevölkerungsgruppen und berücksichtigen daher selbstverständlich auch die Wirkungen von elektromagnetischen Feldern auf Kinder sowie ältere und kranke Mitbürger. Ein besonderer Schutz ist daher nicht erforderlich.

Stand: März 2015
Stand: Januar 2014