Fragen & Antworten

Hier finden Sie Fragen und Antworten zu folgenden Themen:

Findet bei LTE eine Mitnutzung vorhandener Mobilfunkstandorte statt?

Vorhandene Mobilfunkstandorte werden bevorzugt genutzt und für LTE ausgerüstet. Abhängig vom Standort können dazu bauliche Anpassungen erforderlich sein.

Stand: März 2015

Wie viele Netzbetreiber bauen LTE-Netze auf?

Alle versteigerten Frequenzen wurden technologieneutral versteigert, somit haben die E-Plus-Gruppe, die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica die Möglichkeiten zum Einsatz der LTE-Technologie erhalten. Im Bereich 800 MHz ("Digitale Dividende") haben die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Frequenzen ersteigert und nutzen diese für den Aufbau von LTE-Netzen in Deutschland.

Stand: März 2015

Was bleibt gleich im Vergleich zu bisherigen Mobilfunksystemen?

Durch LTE werden die bestehenden Mobilfunknetze erweitert und zumindest mittelfristig nicht ersetzt. Um den Aufwand beim Aufbau des LTE-Netzes zu reduzieren, werden so weit wie möglich die vorhandenen Installationen genutzt. Viele bewährte technische Eigenschaften der eingeführten Mobilfunktechnologien GSM und UMTS bleiben erhalten, z. B. die Reduzierung der Sendeleistung auf das minimal nötige Maß.

Stand: August 2011

Was ist neu an der LTE-Technik?

Der technische Fortschritt von LTE besteht in einer Steigerung der Gesamtdatenrate, in einer verkürzten Signallaufzeit sowie in einer höheren Flexibilität bei der Frequenznutzung.

Stand: März 2015

Was ist LTE?

LTE steht für Long Term Evolution und stellt eine Weiterentwicklung der bestehenden Mobilfunknetze hin zu schnellerer Datenübertragung und größerer Übertragungskapazität dar. Der LTE-Standard ermöglicht Übertragungsraten von über 100 Mbit/s im Downlink (vom Netz zum Nutzer) und 50 Mbit/s im Uplink (vom Nutzer ins Netz).

Stand: März 2015

In welchen Planungsschritten vollzieht sich die Standortauswahl und wer ist an diesem Prozess beteiligt?

Zunächst wird von dem Mobilfunkbetreiber im Rahmen seines Gesamtnetzkonzepts eine optimale Position für eine neue Basisstation berechnet. Entsprechend der von den Mobilfunkbetreibern und den kommunalen Spitzenverbänden getroffenen Vereinbarung wird den kommunalen Behörden diese Planung mitgeteilt. 

Stand: Oktober 2012

Wer gibt Auskunft über die in meiner Umgebung errichteten Mobilfunkantennen?

Die Standortdaten für die Mobilfunkantennen werden zentral von der Bundesnetzagentur verwaltet und im Internet veröffentlicht (http://emf2.bundesnetzagentur.de/). Weitergehende Anfragen zu einzelnen Standorten beantworten deren Außenstellen.

Stand: März 2015

Wie funktioniert ein Mobilfunknetz?

Um mit einem Handy telefonieren oder Daten übertragen zu können, ist ein Mobilfunknetz erforderlich. Ein solches Netz ist in Funkzellen unterteilt. Jede Funkzelle wird durch eine Basisstation (= Sende- und Empfangsstation) „versorgt“. Die Zellengröße und die Zahl der Sendeanlagen sind abhängig von der Zahl der Nutzer und der angeforderten Datenrate. Eine steigende Nutzerzahl und eine höhere Datenrate erfordern ein dichteres Mobilfunknetz, d. h. mehr Basisstationen.

Stand: März 2015

Sendet ein Handy, auch wenn nicht telefoniert wird?

Nein, bis auf kurze Statusmeldungen, die dem Netz den Aufenthaltsort und Status des Gerätes mitteilen. Diese Datenpakete werden in größeren Zeitabständen oder beim Wechsel eines Rufbereiches mitgeteilt, also wenn der Mobilfunknutzer sich von einem Funkzellenbereich in einen anderen bewegt.

Stand: Oktober 2012

Was bedeutet "Elektromagnetische Verträglichkeit" (EMV)?

Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) bezeichnet die Fähigkeit elektrotechnischer Geräte, zufriedenstellend zu arbeiten, ohne andere Einrichtungen zu stören oder selbst gestört zu werden. Grundsätzlich sollten beim Betrieb elektrischer oder elektronischer Geräte keine anderen Geräte, also auch keine Funk- und Telekommunikationsanlagen, in ihrer Funktion gestört werden.

Stand: Oktober 2012
Stand: Januar 2014