Fragen & Antworten

Hier finden Sie Fragen und Antworten zu folgenden Themen:

Werden die Grenzwerte auch bei LTE-Endgeräten immer eingehalten?

Für LTE-Endgeräte gelten die Grenzwerte und Messvorschriften der einschlägigen europäischen Produktnormen. Die Einhaltung dieser Normen wird durch die CE-Kennzeichnung bestätigt. Die Grenzwerteinhaltung ist somit für jedes mobile Endgerät, das im europäischen Markt vertrieben werden darf, sichergestellt.

Stand: August 2013

Gibt es gesundheitliche Auswirkungen durch LTE-Mobilfunkfelder?

Die gesundheitliche Wirkung von Mobilfunkfeldern ist inzwischen umfassend untersucht. Diese Forschungsergebnisse können auch für die Bewertung der neuen LTE-Technologie herangezogen werden. Nach Auffassung der relevanten nationalen wie internationalen Fachgremien gibt es kein gesundheitliches Risiko durch die Mobilfunktechnologie, sofern die Grenzwerte eingehalten werden. Bisher veröffentlichte Untersuchungen an LTE-Sendeanlagen des IZMF und des BfS konnten diese Einschätzung bestätigen.

Stand: August 2013

Gibt es Grenzwerte für LTE?

Die in der Verordnung über elektromagnetische Felder (26. BImSchV) gesetzlich festegelegten Grenzwerte für die elektromagnetischen Felder des Mobilfunks gelten unabhängig von der eingesetzten Funktechnik und daher auch für den LTE-Mobilfunkstandard.

Stand: Oktober 2013

Haben "gepulste Felder" Auswirkungen auf die Gesundheit?

Bei Einhaltung der gesetzlich festgelegten Grenzwerte können Auswirkungen auf die Gesundheit auch für sogenannte „gepulste Felder“ ausgeschlossen werden, da für die Grenzwertempfehlungen der Internationalen Kommission zum Schutz vor nicht ionisierender Strahlung (ICNIRP) auch Forschungsergebnisse herangezogen wurden, die speziell mit gepulsten Feldern durchgeführt wurden.

Stand: August 2013

Worauf müssen Träger von Herzschrittmachern und Hörgeräten achten, wenn sie ein Handy benutzen?

Träger von Herzschrittmachern oder anderen medizinischen Implantaten sollten beim Hersteller wegen der Störfestigkeit ihres Gerätes um Rat fragen. Falls eine Beeinträchtigung nicht ausgeschlossen werden kann, empfiehlt es sich nach gegenwärtigem Kenntnisstand, einen Abstand von 25 Zentimetern zwischen dem Implantat und dem eingeschalteten Endgerät einzuhalten.

Stand: Oktober 2012

Ist ein Handy mit niedrigerem SAR-Wert sicherer?

Alle im Handel befindlichen Mobilfunkgeräte sind sicher. Der SAR-Wert eines Handys gibt die Absorption bei maximaler Leistung des Gerätes an. Die tatsächliche Absorption hängt jedoch nicht nur vom verwendeten Gerät, sondern vor allem von der Empfangsqualität und der Art der Handhabung (Headset, SMS usw.) ab.

Stand: August 2013

Wird die elektromagnetische Belastung der Umwelt durch neue Sendeanlagen erhöht?

<--break- />Für den Ausbau und die Erweiterung der Mobilfunknetze werden neue Sendeanlagen benötigt. Auch mobile Funkanwendungen wie WLAN werden verstärkt genutzt. Dadurch nimmt die Summe der Feldstärken zu. Umfangreiche Messungen der Bundesnetzagentur belegen aber, dass die Felder trotz der Zunahme von Mobilfunksendeanlagen und Funkanwendungen weit unterhalb der gesetzlich festgelegten Grenzwerte liegen.

Stand: Dezember 2015

Was ist ein Grenzwert?

Zum Schutz von Personen vor möglichen gesundheitlichen Gefahren oder Beeinträchtigungen durch elektromagnetische Felder hat der Gesetzgeber Vorkehrungen in Form von Grenzwerten getroffen, die beim Betrieb einer technischen Anlage – zum Beispiel einer Mobilfunkantenne oder eines Handys – einzuhalten sind.

Stand: Oktober 2013

Dürfen auch Kinder mit dem Handy telefonieren?

Mobiltelefone entsprechen den Sicherheitsempfehlungen der Internationalen Kommission zum Schutz vor nicht ionisierender Strahlung (ICNIRP), welche u. a. von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Strahlenschutzkommission (SSK) übernommen wurden. Diese Richtlinien berücksichtigen auch die besonderen Bedingungen für Kinder sowie ältere und kranke Mitbürger.

Stand: August 2013

Welchen Beitrag leisten die Mobilfunkunternehmen bei den Forschungsarbeiten über elektromagnetische Felder?

Die Mobilfunkunternehmen unterstützen die Forschung. So haben sie im Rahmen ihrer Selbstverpflichtung gegenüber der Bundesregierung für das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm 8,5 Millionen Euro an Forschungsmitteln bereitgestellt. Zusätzlich stellten die deutschen Netzbetreiber bis 2011 eine Million Euro für das Forschungsprogramm des Bundesumweltministeriums und 2012 noch einmal 600.000 Euro zur Verfügung.

Stand: August 2013
Stand: Januar 2014