Fragen & Antworten

Hier finden Sie Fragen und Antworten zu folgenden Themen:

Können die Grenzwerte beim Telefonieren in Bussen, Bahnen oder Personenaufzügen überschritten werden?

Nein, diese Gefahr besteht nicht. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat darauf in seiner Publikation zum Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm im Juni 2008 hingewiesen: „Mittels Strahlungsmessungen und numerischer Simulationsrechnungen konnte im Rahmen des DMF gezeigt werden, dass entgegen den bestehenden/geäußerten Befürchtungen von drastischen Expositionserhöhungen bis hin zur Grenzwertüberschreitung bei gleichzeitigem Betrieb einer großen Anzahl von Mobiltelefonen auf engem Raum, z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln, eine Überschreitung der Grenzwerte ausgeschlossen ist.“

Stand: Oktober 2012

Warum erwärmt sich das Ohr beim Telefonieren mit dem Handy?

Im Wesentlichen sind zwei Faktoren für diesen Effekt verantwortlich: die Erwärmung des Handy-Akkus sowie eine Einschränkung der Ableitung der natürlichen Körperwärme über das Ohr. 

Stand: Oktober 2012

Wo finde ich die aktuellen SAR-Werte?

Ein umfangreiches Verzeichnis der SAR-Werte gebräuchlicher Handy-Modelle ist auf den Internetseiten des IZMF und des Bundesamtes für Strahlenschutz abrufbar. Die SAR-Werte der aktuell von den Netzbetreibern angebotenen Modelle finden sich bei den Produktinformationen in den Verkaufsbroschüren und in den Online-Portalen.

Stand: August 2013

Welche laufenden Forschungsvorhaben zum Thema Mobilfunk und Gesundheit gibt es in Europa?

Die Europäische Union unterstützt mit Mitteln aus ihrem mit 9,8 Milliarden Euro ausgestatteten 7. Forschungsrahmenprogramm internationale Studien zu Fragen möglicher biologischer Wirkungen elektromagnetischer Felder. Einen Schwerpunkt bilden Projekte, die sich mit langfristiger Handynutzung und möglichen gesundheitlichen Wirkungen befassen.

Stand: August 2013

Was ist das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF)?

Das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF) wurde von der Bundesregierung unter Federführung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) zwischen 2002 und 2008 durchgeführt. Im Rahmen dieses Forschungsprogramms wurden 54 Forschungsvorhaben in den Disziplinen Biologie, Dosimetrie, Epidemiologie und Risikokommunikation durchgeführt.

Stand: August 2013

Hat der Mobilfunk negative Auswirkungen auf Pflanzen und Tiere?

Nach bisherigem Wissen gibt es keine negativen Auswirkungen von Mobilfunkfeldern auf Pflanzen oder Tiere unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte.

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Stand: November 2013

Ist die sichere Nutzung von LTE gewährleistet?

Die gesetzlich festegelegten Grenzwerte für die elektromagnetischen Felder des Mobilfunks gelten unabhängig von der eingesetzten Funktechnik und daher auch für den LTE-Mobilfunkstandard. Zur Frage der Gesundheitsverträglichkeit von LTE weist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) darauf hin, dass die nach dem neuen Standard eingesetzten Frequenzen sehr nah bei den bisher für Mobilfunk genutzten Frequenzbändern liegen. Es ist daher davon auszugehen, dass sich ihre biologischen und medizinischen Wirkungen nicht grundsätzlich unterscheiden.

Stand: Juli 2015

Können Herzschrittmacher oder andere medizinische Implantate durch LTE-Endgeräte gestört werden?

Für LTE-Endgeräte gelten die gleichen Sicherheitsempfehlungen wie für die bisherige Mobilfunktechnik. Träger von Herzschrittmachern oder anderer medizinischer Implantate sollten beim Hersteller wegen der Störfestigkeit ihres Gerätes um Rat fragen. 

Stand: August 2013

Gibt es Forschung zu gesundheitlichen Auswirkungen von LTE?

LTE nutzt dieselbe Technik (OFDM-Technik) wie die bereits eingeführten Funktechniken DVB-T (Fernsehen), WLAN (IEEE 802.11 a,g,n), WIMAX u. a. Die zur OFDM-Technik vorliegenden Forschungsergebnisse und Erfahrungen, sowohl zum Frequenzbereich wie auch zu der zugrunde liegenden OFDM-Technik, lassen bei Einhaltung der Grenzwerte kein Gefährdungspotential durch LTE-Mobilfunkfelder erkennen. Um die Bevölkerung über mögliche gesundheitliche Auswirkungen durch die neue LTE-Technik zu informieren, werden Untersuchungen an LTE-Sendeanlagen und Endgeräten durchgeführt. Erste veröffentlichte Ergebnisse zeigen, dass die LTE-Technik mit den vorigen Mobilfunkstandards GSM und UMTS vergleichbar ist und die Grenzwerte nach wie vor deutlich unterschritten werden.

Stand: August 2013

Steigt die Immission in der Umwelt durch LTE?

LTE wird zunächst parallel zu den bestehenden GSM- und UMTS-Netzen aufgebaut. Dadurch wird die Gesamtimmission elektromagnetischer Felder leicht ansteigen. Erste Studien weisen jedoch darauf hin, dass die Gesamtimmission trotz dieses Anstiegs nur einen Bruchteil des Grenzwertes erreicht. Dieses Ergebnis wurde in verschiedenen Untersuchungen erbracht.

Stand: Dezember 2015
Stand: Januar 2014