JIM-Studie 2015: Praktisch jeder Jugendliche besitzt ein eigenes Smartphone

Jugendliche wachsen heute in Haushalten mit einem sehr breit gefächerten Angebot an Mediengeräten auf. Die Nutzungsoptionen werden immer konvergenter und einzelne Medieninhalte sind über verschiedene technische Verbreitungswege abrufbar. In praktisch allen Familien sind Mobiltelefone (meist Smartphones), Computer/Laptop sowie Fernseher und ein Internetzugang vorhanden. Fast jeder Zwölf- bis 19-Jährige besitzt ein eigenes Handy (98 %), bei 92 Prozent handelt es sich um ein Smartphone. Neun von zehn Jugendlichen können vom eigenen Zimmer aus mit einem Tablet, Laptop oder Computer ins Internet gehen. Etwa drei Viertel besitzen einen eigenen Laptop oder Computer (76 %).

Stand: Mai 2016

Wie leistet Mobilfunk einen Beitrag zum sozialen und ökonomischen Fortschritt in Entwicklungsländern?

In Schwellen- und Entwicklungsländern erlaubt die Mobilfunktechnologie oft erst den Aufbau funktionierender Kommunikationsverbindungen – vor allem in entlegenen Regionen. In diesem Kontext können Mobiltelefone den sozialen, politischen und ökonomischen Fortschritt unterstützen und beschleunigen.

Stand: Oktober 2015

Per Mobilfunk das „intelligente Zuhause“ steuern

Geräte und Systeme zur Steuerung des Haushaltes sollen nicht nur das Wohnen komfortabler und sicherer machen, sondern auch beim Energiesparen helfen. Computer oder Handy werden dabei zur Schaltzentrale für verschiedene Haushaltsgeräte und -funktionen.

Stand: Dezember 2015

Wie verändert sich Bildung durch Mobilfunk?

Handys, Smartphones, Tablets & Co. verändern unsere Art zu lernen, denn mobile Technologien bieten neue Möglichkeiten der Informationsgewinnung und -vermittlung: Von situationsbezogenen Informationen zu jeder Zeit an jedem Ort bis zu interaktiv und multimedial aufbereiteten Lern-Apps. Viele Menschen setzen das Handy im Berufsalltag ein, um sich etwa vor einem Termin noch schnell eine Übersicht über wichtige Daten und Fakten zu verschaffen und Unternehmen integrieren M-Learning-Lösungen zunehmend in ihre Weiterbildungsangebote.

Stand: Dezember 2015

Mobilfunk und Schule

Ohne Handy das Haus verlassen? Für die meisten Kinder und Jugendlichen unvorstellbar. Fast jedes zweite Kind zwischen 6 bis 13 Jahren hat heute nach Angaben der KIM-Studie 2014 des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) ein eigenes Handy oder Smartphone, bei Jugendlichen bis 19 Jahren sind es mittlerweile 97 Prozent (vgl. JIM-Studie 2014 des mpfs). Diese mobile Lebenswirklichkeit macht auch vor dem Klassenzimmer nicht halt.

Stand: Dezember 2015

Lernen mit Handy, Smartphone und Tablet

Vor der Lateinklausur noch schnell die wichtigsten Vokabeln durchgehen? Dazu braucht man heute keine Karteikarten mehr - ein Vokabeltrainer auf dem Smartphone genügt. Und wer vor einer Auslandsreise kurzfristig die wichtigsten landestypischen Gepflogenheiten nachschlagen will, kann dies noch am Flughafen bequem erledigen. Das Lernen mit mobilen Endgeräten – auch als Mobile Learning (M-Learning) bezeichnet – wird immer komfortabler und zunehmend beliebter. Laut einer Prognose des MMB-Instituts für Medien- und Kompetenzforschung in Essen wird M-Learning schon in wenigen Jahren das inzwischen weit verbreitete digitale E-Learning, also das Lernen am stationären Computer, überrunden.

Stand: Oktober 2015

Der Handyroman: Literatur wird mobil

Mit dem Handyroman hat die Mobilfunktechnologie ein eigenes Literaturgenre hervorgebracht. In Japan eroberten Handyromane vor einigen Jahren sogar die Bestsellerlisten. Heute sind sie als Teil der Netzliteratur immer noch populär. Auch an Deutschland ist der Trend nicht spurlos vorübergegangen.

Stand: Oktober 2015

„Der Handyroman fasziniert und provoziert“

Der Wirtschaftsinformatiker und Schriftsteller Oliver Bendel aus Zürich ist der bekannteste deutschsprachige Autor von Handyromanen. In unserem Interview erklärt er, wie er auf die Idee kam, Handyromane zu schreiben und was diese Literaturform auszeichnet.

Stand: Oktober 2015

Regeln für den richtigen Handygebrauch

Wer ein Handy in der Öffentlichkeit nutzt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass seine Mitmenschen damit zwangsläufig an der Kommunikation teilhaben. Aber nicht jeder schätzt es, zum unfreiwilligen Lauscher zu werden oder lautes Klingeln und Musik seiner Nachbarn in Bus, Bahn oder im Lokal zu hören. Wer mobil telefonieren möchte, sollte deshalb seine Mitmenschen respektieren und sich höflich verhalten.

Stand: Oktober 2015

Global Accessibility Reporting Initiative (GARI): Uneingeschränkt mobil

Mobiltelefone sind fester Bestandteil des Alltags. Auch für Menschen mit körperlichen oder sensorischen Einschränkungen bietet die mobile Kommunikation zahlreiche Vorteile und Hilfestellungen.

Stand: Oktober 2015