Glossar

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Nur die Standortbescheinigung der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (Bundesnetzagentur) erlaubt dem Mobilfunkbetreiber, eine Sendeanlage in Betrieb zu nehmen.
SAR ist die Abkürzung für die spezifische Absorptionsrate. Sie ist das Maß für die Aufnahme elektromagnetischer Energie, die in Körperwärme umgewandelt wird.
Im Allgemeinen gelten in der Schweiz die auch in Deutschland auf Empfehlung der internationalen Strahlenschutzkommission (ICNIRP) gesetzlich verankerten Grenzwerte. In der Schweiz werden diese Immissionsgrenzwerte im Rahmen der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) festgelegt, die seit dem 1. Februar 2000 gilt.
Die Standortdatenbank der Bundesnetzagentur informiert über Funkanlagen und Sendestandorte in ganz Deutschland.
Die deutsche Strahlenschutzkommission ist ein Beratungsgremium des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.
D-Netz-Handys besitzen entsprechend der GSM-Leistungsklasse 4 eine Sendeleistung von 2 Watt. Im praktischen Betrieb wird diese Leistung aber nicht erreicht.
Zur Ermittlung der Grenzwerte für hochfrequente elektromagnetische Felder, die auch der Mobilfunk nutzt, haben Wissenschaftler eine Schwelle bestimmt.
Einrichtung zum Empfang und zur Übermittlung elektromagnetischer Signale in einem begrenzten Bereich.
Der Begriff steht für die Nutzung von bereits vorhandenen Mobilfunkstandorten im Zuge des Netzausbaus für UMTS.
Der Sicherheitsabstand für ortsfeste Sendefunkanlagen wird von der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (Bundesnetzagentur) berechnet.
SMS ist die Bezeichnung für den mobilen Versand und Empfang von kurzen Texten mit bis zu 160 Zeichen - von Handy zu Handy oder vom PC zum Handy.
Wissenschaftlicher Ausschuss „Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken" (SCENIHR)
Die exakte Bezeichnung für den Begriff Seltene Erden lautet Metalle der Seltenen Erden oder Seltenerdmetalle. Zu den Seltenerdmetallen zählen insgesamt 17 Metalle, darunter Scandium, Yttrium und die Lanthanoide. Für die Herstellung von Handys und Smartphones sind diese Stoffe unverzichtbar.
Silber (Ag) gehört zwar zu den selteneren Metallen, kommt jedoch etwa 20 Mal häufiger vor als Gold. Vor allem in Mexiko, China und Peru wird Silber abgebaut. Im Handy wird es beispielsweise als Lötmittel auf der Leiterplatte oder in der Tastatur verwendet.
Silizium ist das zweithäufigste chemische Element und wird aus reinem Quarzsand gewonnen. Es wird hauptsächlich in China, Russland und den USA abgebaut.
Die SIM-Karte ist eine Chipkarte, auf der wichtige Informationen zur Identität des Nutzers hinterlegt sind. Sie enthält die 15-stellige IMSI-Kennung (International Mobile Subscriber Identity), durch die sie weltweit identifiziert werden kann.

Small Cells sind kleine Funkzellen, die zur Steigerung der Mobilfunkkapazitäten und zur besseren funktechnischen Abdeckung von geografisch kleinen Bereichen genutzt werden.