Glossar

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Der Begriff Elektrosmog wird in der öffentlichen Diskussion häufig im Zusammenhang mit möglichen gesundheitlichen Auswirkungen von elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern verwandt. Irreführend ist dabei der Begriff "Smog", denn die Felder reichern sich nicht in der Luft an wie etwa Autoabgase.
Unter Elektrosensibilität versteht man Befindlichkeitsstörungen wie Kopf- und Gliederschmerzen, Schlaflosigkeit, Schwindelgefühle, Konzentrationsschwäche oder Antriebslosigkeit, bei denen als Ursache elektromagnetische Felder von elektrischen Geräten und Anlagen vermutet werden. Bislang gibt es jedoch keinen wissenschaftlichen Nachweis für das Phänomen der Elektrosensibilität.
Das EMF-Projekt wurde 1996 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestartet und hat zum Ziel, Länder übergreifend Fakten zum Einfluss elektrischer und elektromagnetischer Felder im Frequenzbereich zwischen 0 und 300 GHz auf die Gesundheit und Umwelt zu sammeln und auszuwerten.
Die Erde besitzt ein statisches (das heißt zeitlich konstantes) Magnetfeld. Es bewirkt, dass beispielsweise der Nordpol einer allseits frei beweglichen Magnetnadel eine bestimmte Richtung einnimmt und damit zeigt, wo Norden ist.
EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) ist eine technische Erweiterung des GSM-Standards. Ähnlich wie bei der GPRS-Technik werden bei EDGE die Daten in digitalen Paketen übermittelt und beim Empfänger wieder zusammengesetzt – allerdings etwa viermal schneller als bei GPRS-Verbindungen.
Elektromagnetische Felder sind überall in unserer Umwelt zu finden. Es gibt natürliche und künstlich erzeugte elektromagnetische Felder. Auch zur Mobilfunkübertragung werden elektromagnetische Wellen genutzt.
Bei EIRP (Equivalent Isotropic Radiated Power) handelt es sich um ein Gütemaß für Antennen. EIRP ermöglicht den Vergleich einer Antenne mit gerichteter Wirkung mit einer (hypothetischen) Antenne, die in alle Richtungen gleichmäßig sendet (isotroper Kugelstrahler).
Emission bezeichnet die Aussendung bzw. Ausstrahlung elektromagnetischer Wellen bzw. den Ausstoß von Substanzen in die Umwelt.
Mit dem Begriff EMVU ist die Verträglichkeit elektromagnetischer Felder mit in der Umwelt vorkommenden Lebewesen gemeint. Es geht also um die Wirkung von Geräten, die elektromagnetische Wellen aussenden, auf den Menschen, auf Tiere, Pflanzen, Mikro- und Makroorganismen.
Die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) bezeichnet die Fähigkeit von Geräten, die elektromagnetische Wellen nutzen (z. B. Handys), störungsfrei zu funktionieren.
Der Begriff Exposition (lateinisch: Aussetzung) bezeichnet die Abstrahlung elektromagnetischer Felder, beispielsweise durch Mobilfunksendeanlagen.
Das Schwermetall Eisen kommt sehr häufig in der Erdkruste vor und wird hauptsächlich in China, Australien und Brasilien abgebaut. Es ist stabil, gut zu bearbeiten und vollständig recycelbar. In Mobiltelefonen wird Eisen beispielsweise für Schrauben verwendet und macht etwa 3 Prozent des Gesamtgewichts aus.
Der komplette Energieverbrauch eines Handys erstreckt sich auf dessen gesamten Lebenszyklus - von der Herstellung bis zum Recycling.
Dieses digitale Mobilfunknetz arbeitet nach dem weltweiten Standard DCS 1.800. Die Namensgebung erfolgte entsprechend der alphabetischen Bezeichnung für die Funknetze in Deutschland. Seit 1994 betreibt E-Plus ein solches Netz.

Ist eine Anwendungskategorie der 5G-Technik, die eine extrem hohe Datenrate von bis zu 10 Gigabit/s zur Verfügung stellt und Dienste mit hohen Bandbreitenanforderungen