Ist die sichere Nutzung von LTE gewährleistet?

Die gesetzlich festegelegten Grenzwerte für die elektromagnetischen Felder des Mobilfunks gelten unabhängig von der eingesetzten Funktechnik und daher auch für den LTE-Mobilfunkstandard. Zur Frage der Gesundheitsverträglichkeit von LTE weist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) darauf hin, dass die nach dem neuen Standard eingesetzten Frequenzen sehr nah bei den bisher für Mobilfunk genutzten Frequenzbändern liegen. Es ist daher davon auszugehen, dass sich ihre biologischen und medizinischen Wirkungen nicht grundsätzlich unterscheiden.

In einer vom IZMF beauftragten bundesweiten Messreihe an LTE-Sendeanlagen wurde darüber hinaus nachgewiesen, dass der LTE-Regelbetrieb an gemeinsam mit GSM und/oder UMTS genutzten Standorten zwar zu einem Anstieg der Mobilfunk-Gesamtimmissionen auf sehr niedrigem Niveau führt. Nach wie vor werden dabei aber die in Deutschland geltenden Grenzwerte deutlich unterschritten. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse der Messreihe, dass die durch LTE erzeugten Immissionen in der gleichen Größenordnung wie die Immissionen von GSM- oder UMTS-Sendeanlagen liegen.

Diese Resultate wurden in LTE-Studien des Bundesamtes für Strahlenschutz und des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen bestätigt.