Gibt es Forschung zu gesundheitlichen Auswirkungen von LTE?

LTE nutzt dieselbe Technik (OFDM-Technik) wie die bereits eingeführten Funktechniken DVB-T (Fernsehen), WLAN (IEEE 802.11 a,g,n), WIMAX u. a. Die zur OFDM-Technik vorliegenden Forschungsergebnisse und Erfahrungen, sowohl zum Frequenzbereich wie auch zu der zugrunde liegenden OFDM-Technik, lassen bei Einhaltung der Grenzwerte kein Gefährdungspotential durch LTE-Mobilfunkfelder erkennen. Um die Bevölkerung über mögliche gesundheitliche Auswirkungen durch die neue LTE-Technik zu informieren, werden Untersuchungen an LTE-Sendeanlagen und Endgeräten durchgeführt. Erste veröffentlichte Ergebnisse zeigen, dass die LTE-Technik mit den vorigen Mobilfunkstandards GSM und UMTS vergleichbar ist und die Grenzwerte nach wie vor deutlich unterschritten werden.

In einer vom IZMF beauftragten bundesweiten Messreihe an LTE-Sendeanlagen wurde nachgewiesen, dass der LTE-Regelbetrieb an gemeinsam mit GSM und/oder UMTS genutzten Standorten zwar zu einem Anstieg der Mobilfunk-Gesamtimmissionen auf sehr niedrigem Niveau führt. Nach wie vor werden dabei aber die in Deutschland geltenden Grenzwerte deutlich unterschritten. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse der Messreihe, dass die durch LTE erzeugten Immissionen in der gleichen Größenordnung wie die Immissionen von GSM- oder UMTS-Sendeanlagen liegen.

Diese Resultate wurden in LTE-Studien des Bundesamtes für Strahlenschutz und des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen bestätigt.