Gesundheit

Wie wirken sich elektromagnetische Felder auf die Gesundheit aus? Welche gesicherten Erkenntnisse gibt es? Fragen und Antworten zu den Themen Grenzwerte, Forschung und Wissenschaft, SAR-Werte und die Wirkung von elektromagnetischen Feldern auf die Gesundheit finden Sie hier.

Aktuelles aus dem Bereich Gesundheit

Für LTE-Endgeräte gelten die Grenzwerte und Messvorschriften der einschlägigen europäischen Produktnormen. Die Einhaltung dieser Normen wird durch die CE-Kennzeichnung bestätigt. Die Grenzwerteinhaltung ist somit für jedes mobile Endgerät, das im europäischen Markt vertrieben werden darf, sichergestellt.
Die gesundheitliche Wirkung von Mobilfunkfeldern ist inzwischen umfassend untersucht. Diese Forschungsergebnisse können auch für die Bewertung der neuen LTE-Technologie herangezogen werden. Nach Auffassung der relevanten nationalen wie internationalen Fachgremien gibt es kein gesundheitliches Risiko durch die Mobilfunktechnologie, sofern die Grenzwerte eingehalten werden. Bisher veröffentlichte Untersuchungen an LTE-Sendeanlagen des IZMF und des BfS konnten diese Einschätzung bestätigen.
Die in der Verordnung über elektromagnetische Felder (26. BImSchV) gesetzlich festegelegten Grenzwerte für die elektromagnetischen Felder des Mobilfunks gelten unabhängig von der eingesetzten Funktechnik und daher auch für den LTE-Mobilfunkstandard.
Diese Fragestellung wird von der Forschung derzeit intensiv untersucht? Bislang ist jedoch kein wissenschaftlicher Beleg erbracht worden, dass häufiges Mobiltelefonieren eine Krebserkrankung des Auges auslösen kann. Nichtsdestoweniger ist es notwendig, auf diesem Gebiet weiter zu forschen – und dies vor allem auch, um bestehenden Verunsicherungen zu begegnen.
Bei Einhaltung der gesetzlich festgelegten Grenzwerte können Auswirkungen auf die Gesundheit auch für sogenannte „gepulste Felder“ ausgeschlossen werden, da für die Grenzwertempfehlungen der Internationalen Kommission zum Schutz vor nicht ionisierender Strahlung (ICNIRP) auch Forschungsergebnisse herangezogen wurden, die speziell mit gepulsten Feldern durchgeführt wurden.
Alle im Handel befindlichen Mobilfunkgeräte sind sicher. Der SAR-Wert eines Handys gibt die Absorption bei maximaler Leistung des Gerätes an. Die tatsächliche Absorption hängt jedoch nicht nur vom verwendeten Gerät, sondern vor allem von der Empfangsqualität und der Art der Handhabung (Headset, SMS usw.) ab.
<--break->Für den Ausbau und die Erweiterung der Mobilfunknetze werden neue Sendeanlagen benötigt. Auch mobile Funkanwendungen wie WLAN werden verstärkt genutzt. Dadurch nimmt die Summe der Feldstärken zu. Umfangreiche Messungen der Bundesnetzagentur belegen aber, dass die Felder trotz der Zunahme von Mobilfunksendeanlagen und Funkanwendungen weit unterhalb der gesetzlich festgelegten Grenzwerte liegen.
Mobiltelefone entsprechen den Sicherheitsempfehlungen der Internationalen Kommission zum Schutz vor nicht ionisierender Strahlung (ICNIRP), welche u. a. von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Strahlenschutzkommission (SSK) übernommen wurden. Diese Richtlinien berücksichtigen auch die besonderen Bedingungen für Kinder sowie ältere und kranke Mitbürger.
Zum Schutz von Personen vor möglichen gesundheitlichen Gefahren oder Beeinträchtigungen durch elektromagnetische Felder hat der Gesetzgeber Vorkehrungen in Form von Grenzwerten getroffen, die beim Betrieb einer technischen Anlage – zum Beispiel einer Mobilfunkantenne oder eines Handys – einzuhalten sind.
Die Mobilfunkunternehmen unterstützen die Forschung. So haben sie im Rahmen ihrer Selbstverpflichtung gegenüber der Bundesregierung für das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm 8,5 Millionen Euro an Forschungsmitteln bereitgestellt. Zusätzlich stellten die deutschen Netzbetreiber bis 2011 eine Million Euro für das Forschungsprogramm des Bundesumweltministeriums und 2012 noch einmal 600.000 Euro zur Verfügung.