Gesundheit

Wie wirken sich elektromagnetische Felder auf die Gesundheit aus? Welche gesicherten Erkenntnisse gibt es? Fragen und Antworten zu den Themen Grenzwerte, Forschung und Wissenschaft, SAR-Werte und die Wirkung von elektromagnetischen Feldern auf die Gesundheit finden Sie hier.

Aktuelles aus dem Bereich Gesundheit

Eine kürzlich veröffentlichte Tierstudie hat das krebserregende Potential einer Langzeitexposition durch hochfrequente elektromagnetische Felder (EMF) untersucht. Die Studie stammt vom US-amerikanischen National Toxicology Program (NTP).

Für jedes Mobiltelefon, Smartphone oder Tablet wird ein sogenannter SAR-Wert (Abkürzung für Spezifische Absorptionsrate) angegeben. Was sagt dieser SAR-Wert aus? Was können Nutzer daraus ablesen?

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen kann Patienten,  Ärzten, Apothekern und Krankenhäusern dabei helfen, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln und noch enger zusammenzuarbeiten.

Die Frage, ob Gesundheitsrisiken von Mobiltelefonen und Mobilfunkbasisstationen ausgehen, wird in der Öffentlichkeit seit langem diskutiert. Durch den flächendeckenden Netzausbau und die Entwicklung neuer Technologien bleibt die Frage für Bürger relevant. Ende September hat sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu diesem Thema geäußert und eine kurze Zusammenfassung auf ihrer Website veröffentlicht. Darin fasst die WHO den Forschungsstand zum Thema Mobilfunk und Gesundheit zusammen.
Nein, diese Gefahr besteht nicht. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat darauf in seiner Publikation zum Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm im Juni 2008 hingewiesen: „Mittels Strahlungsmessungen und numerischer Simulationsrechnungen konnte im Rahmen des DMF gezeigt werden, dass entgegen den bestehenden/geäußerten Befürchtungen von drastischen Expositionserhöhungen bis hin zur Grenzwertüberschreitung bei gleichzeitigem Betrieb einer großen Anzahl von Mobiltelefonen auf engem Raum, z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln, eine Überschreitung der Grenzwerte ausgeschlossen ist.“
Im Wesentlichen sind zwei Faktoren für diesen Effekt verantwortlich: die Erwärmung des Handy-Akkus sowie eine Einschränkung der Ableitung der natürlichen Körperwärme über das Ohr.
Ein umfangreiches Verzeichnis der SAR-Werte gebräuchlicher Handy-Modelle ist auf den Internetseiten des IZMF und des Bundesamtes für Strahlenschutz abrufbar. Die SAR-Werte der aktuell von den Netzbetreibern angebotenen Modelle finden sich bei den Produktinformationen in den Verkaufsbroschüren und in den Online-Portalen.
Die Europäische Union unterstützt mit Mitteln aus ihrem mit 9,8 Milliarden Euro ausgestatteten 7. Forschungsrahmenprogramm internationale Studien zu Fragen möglicher biologischer Wirkungen elektromagnetischer Felder. Einen Schwerpunkt bilden Projekte, die sich mit langfristiger Handynutzung und möglichen gesundheitlichen Wirkungen befassen.
Das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF) wurde von der Bundesregierung unter Federführung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) zwischen 2002 und 2008 durchgeführt. Im Rahmen dieses Forschungsprogramms wurden 54 Forschungsvorhaben in den Disziplinen Biologie, Dosimetrie, Epidemiologie und Risikokommunikation durchgeführt.
Nach bisherigem Wissen gibt es keine negativen Auswirkungen von Mobilfunkfeldern auf Pflanzen oder Tiere unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte.