Datenschutz beim Recycling – worauf kommt es an?

Vor allem auf modernen Smartphones sammeln sich im Laufe der Zeit viele persönliche Informationen – neben dem Adressbuch, Kalender, gespeicherten Nachrichten und Fotos werden auch Listen der aufgerufenen Websites, private Dokumente sowie Anruf- und Nachrichtenprotokolle gespeichert. All diese Daten sollten sorgfältig gelöscht werden, bevor das alte Gerät abgegeben wird. Verbraucher können sich außerdem bei der Rücknahmestelle ihrer Wahl informieren, wie ihr Handy entsorgt wird und welche Datenschutzbestimmungen es dort gibt.

Alle Speichermedien entfernen

Vor der Weitergabe des Geräts sollten Nutzer zunächst alle Daten vom Handy auf andere Datenträger übertragen, damit sie nicht verloren gehen. Anschließend sollten sie alle Speichermedien wie die SIM-Karte und externe Speicherkarten entfernen und auf keinen Fall weitergeben. Sollen diese nicht weiterverwendet werden, ist es ratsam, die Karten mit einer Schere zu zerschneiden.

Eine Zurücksetzung auf die Werkseinstellungen des Handys gilt vor der Geräteabgabe als Standard. Dadurch werden die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten und Einstellungen gelöscht.

Je nach Modell gibt es unterschiedliche Funktionen, mit denen die internen Speicher des Geräts gelöscht werden können – die Bedienungsanleitung erläutert die einzelnen Schritte. Auch über spezielle Bedienelemente der mobilen Betriebssysteme lassen sich die Daten vom Gerät entfernen.  

Tipps der Verbraucherzentrale und des Bundesumweltministeriums

Weitere Tipps zur sicheren Datenlöschung beim Handy geben Philip Heldt von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und Heike Schroeder von Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Gespräch.