Breitbandnetze versorgen immer mehr Menschen in der Europäischen Union mit Internetzugang

Die Versorgung der europäischen Haushalte mit Breitband-Internetzugängen ist auf mehr als 62 Prozent im EU-Durchschnitt angestiegen, wie die Europäische Kommission in einem neuen Bericht zur „Digitalen Agenda“ hervorhebt. Sie stellt in dem Report „Broadband Coverage in Europe 2013“ fest, dass bis Ende 2013 – neben der zunehmenden Versorgung mit kabelgebundenen Breitbandanschlüssen – besonders die mobilen Netze in der EU dichter geworden seien.

So konnten 97 Prozent der europäischen Haushalte Ende 2013 den Breitband-Mobilfunkstandard UMTS nutzen. Die Versorgung mit der Nachfolgetechnologie LTE, die deutlich höhere Bandbreiten ermöglicht, legte laut EU-Bericht von 27 Prozent im Jahr 2012 auf 59 Prozent Ende 2013 zu. Problematisch bleibe die Versorgung in ländlichen Gebieten, stellt der Bericht fest. Sie liege im Durchschnitt in allen Staaten deutlich hinter den urbanen Zonen.

Datum: 
Dezember 2014
Quelle: 
Europäische Kommission
Stand: Januar 2015