Berücksichtigt der Mobilfunk den Landschaftsschutz?

Natur- und Kulturlandschaften sowie wertvolle Baudenkmäler müssen geschützt und für künftige Generationen erhalten werden. Diesem gemeinnützigen Schutzziel muss sich auch der Mobilfunk unterordnen. Beim Ausbau der bestehenden Sendenetze für den Mobilfunk sowie beim Aufbau neuer Netze (z. B. LTE) müssen daher die Belange des Umwelt- und Landschaftsschutzes berücksichtigt werden. Wo es die baulichen Gegebenheiten erlauben, verzichten die Netzbetreiber auf die Errichtung zusätzlicher Sendemasten und nutzen bestehende Standorte vielfach gemeinsam. Dieses sogenannte Sitesharing wird insbesondere bei Maststandorten betrieben. In Deutschland werden derzeit rund 60 Prozent aller Standorte von mindestens zwei Betreibern gemeinsam genutzt. So gelingt eine möglichst geringe Beeinflussung des Orts- und Landschaftsbildes.