Wo erhält man einen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse?

Die deutsche Strahlenschutzkommission (SSK) berät das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) in allen Angelegenheiten des Schutzes vor ionisierenden und nicht ionisierenden Strahlen. Sie veröffentlicht regelmäßig Schriften und Bewertungen zum aktuellen Forschungsstand, die meist auch im Internet abrufbar sind.

Die Internationale Kommission zum Schutz vor nicht ionisierenden Strahlen (ICNIRP) beobachtet u. a. für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) neue Forschungsergebnisse. Für die Europäische Kommission sichtet der Wissenschaftliche Ausschuss „Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken“ (SCENIHR) die laufenden wissenschaftlichen Studien. Das Forschungszentrum für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit (femu) an der RWTH Aachen betreibt eine große Literatur- und Informationsdatenbank über das Thema der Wechselwirkungen von elektromagnetischen Feldern auf den Organismus. Und das Bundesamt für Strahlenschutz informiert ebenfalls ausführlich über die aktuelle Forschungslage sowie über die Ergebnisse des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms (DMF).