Was ist Elektrosmog?

Elektrosmog ist ein Kunstwort, das aus den beiden Begriffen „Elektromagnetische Felder“ und „Smog“ (aus englisch „smoke“ = Rauch und „fog“ = Nebel) gebildet wurde. Der Begriff „Smog“ kennzeichnete ursprünglich die unerwünschte Konzentration von städtischen Abgasen.

Elektrosmog bezeichnet plakativ die Summe sämtlicher elektromagnetischer Felder, die durch Hochspannungsleitungen, Richt- und Rundfunksender, Fernsehsender, Behörden-, Rettungs- und Betriebsfunk, Mobilfunk, Funkanwendungen im Büro oder Haushalt wie zum Beispiel WLAN oder Bluetooth sowie Haushaltsgeräte und Computer während des Betriebes entstehen. Die Vorstellung, elektromagnetische Felder hätten ähnliche Auswirkungen wie umweltverschmutzende Abgase, führt aber in die Irre. Beispielsweise können sich elektromagnetische Felder nicht im Körper anreichern. Und elektromagnetische Felder verschwinden, sobald die jeweilige Quelle oder der Sender ausgeschaltet wird – ganz anders als bei materiellen Stoffen wie Rauch oder Abgas.