Mobilfunkanbieter müssen vor ungewöhnlich hohen Nutzungskosten warnen

Mobilfunkanbieter müssen Kunden rechtzeitig vor ungewöhnlich hohen Kosten durch die Nutzung ihrer Dienste warnen. Das entschied der Bundesgerichtshof in einem Urteil vom 15. März. In dem konkreten Fall hatte ein Kunde das mobile Internet in der Annahme genutzt, es werde wie bisher in seinem seit 2004 bestehenden Vertrag nach Minuten statt nach Datenmenge abgerechnet. Die Abrechnungsart und die Nutzungsentgelte hätte der Anbieter bei der Erweiterung seines Angebots um mobile Internetdienste explizit mitteilen müssen. Zudem sollen Nutzer bei ungewöhnlich hohen Nutzungskosten zeitnah etwa durch eine SMS benachrichtigt werden.

Anhang

Quelle

Bundesgerichtshof

Datum

März 2012