Kinder und Handys: Fakten statt Spekulationen

Ein wissenschaftlicher Beitrag beleuchtet die häufigsten Vorurteile über die gesundheitlichen Auswirkungen von Mobilfunk und stellt den Stand der Forschung dar.

Macht Mobilfunk Kinder krank? Dieser Frage ist Professor Dr. N. Leitgeb vom Institut für Health Care Engineering mit Europaprüfstelle für Medizinprodukte an der Universität Graz nachgegangen. In seinem Beitrag für die „Monatsschrift Kinderheilkunde“ stellt Leitgeb den momentanen Wissenstand dar, geht aber auch auf Ängste und Vorurteile ein, die sich um Mobilfunk und elektromagnetische Strahlung allgemein ranken.

Die bislang vorliegenden Studienergebnisse lassen laut Leitgeb den Schluss zu, dass für Kinder kein erhöhtes Risiko durch Langzeitexposition gegenüber Mobilfunkwellen besteht. Auch sei eine Langzeitwirkung bei Erwachsenen und Kindern nicht nachweisbar. Weder nationale noch internationale Gremien sprechen sich für ein generelles Handyverbot für Kinder aus. Dennoch empfehlen sie, gerade bei jüngeren Kindern auf einen moderaten Umgang mit Mobiltelefonen zu achten. Denn sie sind aufgrund ihrer Anatomie generell anders bzw. höher exponiert als Erwachsene.

Der Aufsatz ist als Sonderdruck erhältlich und kann als pdf-Dokument heruntergeladen werden. 

Anhang