SAR steht für Spezifische Absorptionsrate. Der SAR-Wert eines Handys gibt an, wie viel Sendeleistung der Körper beim Telefonieren mit diesem Gerät maximal aufnehmen kann. Dabei beträgt der gültige Grenzwert 2 Watt pro Kilogramm Körpergewebe. Er stimmt mit den Empfehlungen der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierenden Strahlen (ICNIRP) überein. Handys, die in Deutschland und europaweit verkauft werden, müssen den SAR-Grenzwert einhalten.

Die Abkürzungen GPRS und EDGE stehen für Mobilfunktechnologien, mit denen die GSM-Mobilfunknetze in der Übergangsphase zur dritten Mobilfunkgeneration UMTS für die mobile Datenübertragung ausgebaut wurden. Sie stellen also keine neuen Mobilfunkstandards, sondern Erweiterungen von GSM dar.

Zum Austausch von Informationen zwischen Handys und Basisstationen nutzt die moderne Mobilfunktechnik elektromagnetische Felder. Diese übermitteln Sprache und Daten. Zum Transport dieser Informationen sind jedem Mobilfunkstandard bestimmte Frequenzbereiche zugewiesen.

Um die Mobilfunktechnologie nutzen zu können, bedarf es einer umfassenden technischen Infrastruktur. Diese wird von den Mobilfunknetzbetreibern bereitgestellt: In Deutschland unterhalten die Betreiber jeweils eigene GSM-, UMTS- und LTE-Netze.

Ein Leben ohne Handy und Internet ist für die jüngere Generation kaum mehr vorstellbar: Schon jedes fünfte Kind im Alter von 6 bis 7 Jahren kommt mit digitalen Medien in Berührung. Der positive Aspekt: Ein sicherer Umgang mit Smartphone & Co. ist eine Schlüsselqualifikation für die moderne Lebens- und Arbeitswelt. Entscheidend ist jedoch, den jungen Nutzern die entsprechende Medienkompetenz zu vermitteln und sie auch für die Risiken digitaler Kommunikation zu sensibilisieren.

Die Datenbank informiert über Funkanlagen und Sendestandorte.

Bild zu Strahlungsarten

Elektromagnetische Felder setzen sich aus elektrischen und magnetischen Feldern zusammen. Sie entstehen, wenn sich elektrische Ströme und Spannungen verändern. Dann bildet sich eine elektromagnetische Welle, die sich räumlich ausbreitet. Diese Welle transportiert Energie.

Neue Technologien können die Art, wie wir leben, nachhaltig beeinflussen – das zeigt sich auch beim Mobilfunk. Die vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten, die Smartphones & Co. bieten, wirken sich auch auf unser Sozialverhalten aus. Das gilt vor allem für jüngere Nutzer. Die Befürchtung, dies führe zu einer Verarmung der sozialen Kontakte, sehen Experten dabei nicht bestätigt.

60 verschiedene Stoffe werden für die Handyproduktion benötigt, darunter allein rund 30 Metalle. Damit diese Stoffe für die Herstellung verwendet werden können, müssen sie zunächst abgebaut und anschließend transportiert und weiterverarbeitet werden. Die Herstellung von Handys ist sehr aufwändig und führt zu Umweltbelastungen.

Die Struktur der Funksignale und der Ablauf des Datenaustausches in den GSM-Netzen (Global System for Mobile Communications) ist weltweit festgelegt. Die Einhaltung dieses Standards garantiert, dass Netztechnik und Mobiltelefone überall zusammenpassen und sich verstehen. Auf diese Weise ist es möglich, dass der Kunde eines deutschen Netzanbieters mit seinem Handy problemlos auch vom Ausland aus nach Hause telefonieren kann.